Jahresausflug 2018                       zu den Kaiserbädern/Tschechien

 

Heimatverein  Elsenz unterwegs

 

Der Herbst, genauer gesagt der Goldene Oktober, ist die angestammte Reisezeit der HeimatFreunde. In diesem Jahr führte der Weg in den Böhmerwald, zu den Kaiserbädern, den stolzen Zeugen einer längst vergangenen Zeit, der sogenannten Guten Alten Zeit. Stolz ist der HeimatVerein auf die Rekord-Teilnehmerzahl von 37 Personen die sich aus Nah und Fern, aus Remseck, Gochsheim, Gemmingen, Rohrbach, Heimsheim und natürlich Elsenz, zusammen gefunden haben. Wenn man zurückdenkt an den ersten Ausflug im Jahr 2011, damals in den Harz mit 25 Teilnehmern, ist dies eine Erfolgsgeschichte. Die bisherigen Ausflüge führten ins Erzgebirge, nach Spindler Mühle ins Riesengebirge, an die Mosel, ins Berchtesgadener Land, den Bayrischen Wald, den Thüringer Wald und in diesem Jahr in den Böhmerwald. Wieder freuten sich Alle auf ein paar schöne und unbeschwerte Tage. Auf einem Rastplatz im Frankenland gab es den ersten heißen Kaffee, frische Brezeln und Süßstückchen aus den heimischen Küchen und auch etwas Deftiges. Die Reise ging weiter nach Nova Role in Tschechien. Das dortige Hotel Riviera war für die nächsten Tage das zu Hause. Die Fahrt an Tag eins führte nach Karlovy Vary (Karlsbad), eine der berühmtesten und traditionsreichsten Kurstädte der Welt, bekannt für seine vielen Thermalquellen. Es kommt nicht von ungefähr, dass u.a. unser Baden-Baden eine der Partnerstädte von Karlsbad ist. Das Tagesprogramm begann mit einer Besichtigung der Likörfabrik Becherovka, dem Likör in der grünen Flasche mit dem gelben Etikett. Die Verkostung der verschiedenen Liköre war das erste Highlight. Nach dem Mittagessen führte eine einstündige Kutschfahrt zum Schlossberg und durch den Kurbereich der Stadt. Vorbei an all den repräsentativen Jugendstilvillen, eleganten Sanatorien und Luxusherbergen. Auf dem Heimweg wurde noch mal eine Kaffeepause im Grünen eingelegt. Den Abend verbrachten die HeimatFreunde in geselliger Runde mit einem Grillfest, Musik und dem ein oder anderen Tänzchen. Auch der Samstag hatte wieder Einiges zu bieten. Auftakt bildete die Fahrt nach C h y s e, mit einer Führung durch einige Räume des Renaissanceschlosses der Grafenfamilie Lazansky aus dem Jahr 1578. Hausherr Graf Lazansky führte die Gruppe durch den Stammsitz und erzählte mit Stolz von der Geschichte seiner Familie, die seit 1766 dort ansässig ist. Es ist ihm zu wünschen, dass ihm nie die Kraft und das Geld ausgehen möge, die Mammutaufgabe der Renovierung und Instandsetzung des historischen Anwesens zu stemmen. In der familieneigenen Schlossbrauerei war Gelegenheit, die selbstgebrauten Biere zu probieren.

Da kam das anschließende Mittagessen in der Schlossschänke genau richtig. Weiter ging es nach Marienbad, einer weiteren Perle im westböhmischen Bäderdreieck. Auch dieses Kurbad wird dominiert von der klassischen Architektur des Jugendstils. Die Rückfahrt führte durch die schöne Landschaft des Kaiserwaldes vorbei an dem kleinen Städtchen Loket, das wegen seiner charakteristischen Form auch Elbogen genannt wird, mit seiner Burg aus dem 13. Jahrhundert. Am Abend saß man wieder gemütlich beisammen und  ließ den Tag ausklingen. Während der beiden Tage begleitete uns Mirko Ondrus als Reiseleiter. Mit seinem fast unerschöpflichen  Wissen über Land und Leute hat er den Ausflüglern die Geschichte aber auch die Gegenwart seiner Heimat ein Stück nähergebracht. Als kleines Dankeschön überreichte ihm H.G. Schaller unsere Vereinsnadel zusammen mit Elsenzer Wein. Am Sonntagmorgen hieß es dann leider wieder Kofferpacken, nach einem ausgiebigen Frühstück ging es nach Hause. Und wie heißt es so schön „Der Weg ist das Ziel“  so genoss man auf der Heimfahrt die schöne und abwechslungsreiche Landschaft und das herrliche sommerliche Herbstwetter, es war wieder ein richtiger goldener Oktobertag. In Bamberg war noch einmal Station zum Mittagessen in einem Lokal am Domplatz. Ein Spaziergang bei diesen Temperaturen durch „Klein Venedig“  bot sich danach an. Entspannt kamen die HeimatFreunde am frühen Abend wieder zu Hause an und freuen sich darauf wenn es wieder heißt:  HeimatVerein unterwegs..............

                       Jahresausflug 2017 -                      In den Thüringer Wald

 

Heimatverein Elsenz unterwegs

 

Der Herbst ist die angestammte Reisezeit für die HeimatFreunde aus Elsenz. In diesem Jahr machte der Goldene Herbst seinem Namen alle Ehre. Die Fahrt ging in den Thüringer Wald.

Gutgelaunt wie immer, machten sich die Ausflügler auf die Reise. Alle freuten sich auf ein paar schöne und unbeschwerte Tage. Auf einem Rastplatz im romantischen Taubertal war der erste Halt,wie immer mit heißem Kaffee, frischen Brezeln und Süßstückchen aus den heimischen Küchen und in diesem Jahr auch mit etwas Deftigem.

Da konnte keiner widerstehen.

Das Quartier für die nächsten Tage war das Hotel Mellestollen in Saalfeld, mitten im Wald gelegen. Bis ins vorige Jahrhundert wurde dort durch die Maxhütte noch Eisenerz abgebaut.

Mit einem gemeinsamen Abendessen klang der erste Tag aus.

Am nächsten Morgen machten sich die HeimatFreunde auf den Weg nach Erfurt, der Landeshauptstadt mit ca. 210.000 Einwohnern. Der Stadtführer erwartete die Gruppe vor den Stufen des ehrwürdigen Domes. Er war ein wahrer Glücksgriff. Mit seinem umfassenden Wissen zog er Alle in seinen Bann und jeder hörte ihm aufmerksam zu. So weiß man jetzt auch, dass die Begriffe stinkreich, steinreich

und die Kurve kratzen ihren Ursprung im Mittelalter hatten. Auf dem Spaziergang durch die geschichtsträchtige Altstadt vom Domplatz bis zur Krämerbrücke konnte man noch einiges Interessantes erfahren.

Der weitere Nachmittag stand zur freien Verfügung.Abends gab es wieder ein gemeinsames Abendessen.

Und dann kam Hartmut, der Allein Unterhalter. Mit seinen Liedern, Geschichten und Witzen mischte er die Anwesenden so richtig auf. Es wurde gesungen und das Tanzbein geschwungen, erst zögerlich,

aber dann................. Ein toller Abend.

Der nächste Tag ging ruhiger an. Bei herrlichem, warmem Wetter war die kleine Fahrt durch den Thüringer Wald mit seinen herbstlich gefärbten Blättern genau das Richtige. Die Rundfahrt begann mit einer Fahrt mit der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn.

Der Bus holte uns in Cursdorf wieder ab und es ging weiter entlang der Schwarza. Es folgte ein Zwischenstop in einer Glasbläserei in Neuhaus. Auf dem Weg lag auch Bad Lauscha, das weltbekannte Glasbläserdorf. Dort wurden die ersten Glasaugen für die Augenheilkunde erfunden.

Abends traf man sich zur „Saalfelder Nachtschwärmerei“ einem Nachtspaziergang mit einem ehrwürdigen Ratsherrn, seiner Magd

und zwei Adjutanten. Diese sorgten mit ihren brennenden

Fackeln dafür, dass die Gruppe bei Dunkelheit sicher durch den mittelalterlichen Stadtkern spazieren konnte. Und als Ratsherr wusste er einiges über seine Stadt und ihre Geschichte zu berichten. Höhepunkt war der Besuch der Johanneskirche mit einem kleinen Orgelkonzert. Der Organist zog alle Register. Das Gotteshaus war erfüllt von den mächtigen Klängen der Orgel.

Am Sonntagmorgen hieß es dann leider wieder Kofferpacken. Nach dem Frühstück machte man sich auf den Weg in Richtung Heimat. Und, wie heißt es so schön „Der Weg ist das Ziel“ und so genoss man auf der Fahrt noch einmal die schöne und abwechslungsreiche Landschaft und das herrliche Herbstwetter, ein richtiger goldener Oktobertag. Entspannt kamen die Heimatfreunde am frühen Nachmittag wieder zu Hause  an und freuen sich auf den Ausflug im nächsten Jahr.

        Jahresausflug 2016 - In den Bayrischen Wald

          

           Heimatverein Elsenz unterwegs

 

Es war wieder das erste Oktoberwochenende und die Heimatfreunde starteten zu ihrem Jahresausflug. Wieder waren „altgediente“ aber auch „neue“ Gesichter an Bord. Das Eis war schnell gebrochen und die Ausflügler freuten sich auf schöne und unbeschwerte Tage. Reiseziel in diesem Jahr war der Bayrische Wald, genauer gesagt der Ort Ringelai, das „Bayerische Meran“ am Nationalpark Bayrischer Wald. Auf dem Rastplatz Kammersteiner Land war der erste Halt und alle freuten sich auf einen heißen Kaffee, frische Brezeln und Süßstückchen aus den heimischen Küchen. Da konnte keiner widerstehen. Weiter ging´s, nach Regensburg zum Mittagessen im Brauhaus am Schloss. Schloss Sankt Emmeram, Stammschloss der Fürsten von Thurn und Taxis. Sie waren es, die 1490 den Grundstein für ein europaweites Postwesen legten, dessen Monopol die Familie Thurn und Taxis bis 1867 innehatten. Die „POST“ ist auch das diesjährige Thema der alljährlichen Kerwe-Sonderausstellung des Heimatvereines. Es folgte ein kleiner Verdauungsspaziergang über die Steinerne Brücke in die Innenstadt. Am frühen Abend erreichte man das Landhotel GROSS. Dort bezog die Reisegruppe für die nächsten drei Tage Quartier und ließ den ersten Reisetag in gemütlicher Runde ausklingen.

Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück auf nach Cesky Krumlov in Tschechien, dem früheren Krumau. Die Stadt an der Moldau wurde im Jahr 1992 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Krumau ist heute, mit seinen vielen kleinen Lokalen und Restaurants, ein wahrer Touristenmagnet. Unzählige Reisegruppen, wie auch wir, besuchten an diesem wunderschönen Herbsttag die altertümliche Stadt mit ihren historischen Gebäuden und Plätzen. Am Abend fand im Hotel ein Heimatabend des ortsansässigen VDK statt. Neben Musik und Tanz gab es auch eine Tombola. Riesengroß war der Jubel, als Peter Wächter den Hauptgewinn der Tombola zog. Der erste Preis war eine Torte und wurde am nächsten Morgen zu einer kalorienreichen Bereicherung des Frühstückbuffets.

Am 3. Tag ging die Fahrt hinauf zum Großen Arber, mit 1456 Metern der höchste Berg des Böhmerwaldes und Bayrischen Waldes. Die Gondel brachte uns hinauf zur Bergstation von dort waren es nur noch einige Meter zu Fuß hinauf bis zum Gipfel. Dort hatte man an diesem Tag einen tollen Ausblick weit ins Land. Weiter ging’s nach Bodenmais, dem bekanntesten und meistbesuchten Kurort im Bayrischen Wald. Bereits im 15. Jahrhundert siedelten sich dort die ersten Glashütten an und die Stadt ist heute noch eine Hochburg der Glasbläserei. Überall gab es Gelegenheit das ein oder andere Mitbringsel für zu Hause einzukaufen. Am Sonntagmorgen hieß es wieder Kofferpacken, und nach dem Frühstück machte man sich auf den Weg nach Hause. Doch wie heißt es so schön „Der Weg ist das Ziel“ und so genoss man auf der Heimfahrt noch einmal die schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Entspannt kamen die Heimatfreunde am späten Nachmittag wieder in Elsenz an und freuen sich schon auf den nächsten Ausflug.        

Jahresausflug 2015 - Mit dem Heimatverein ins Berchtesgadener Land

 

Heimatverein Elsenz unterwegs

 

Der Herbst ist die angestammte Reisezeit für die Heimatfreunde aus Elsenz. In diesem Jahr ging es ganz in den Süden unserer Republik, in das Berchtesgadener Land, genauer gesagt in den Rupertiwinkel. Das Berchtesgadener Land bildet die Südostecke Bayerns. Im Osten, Süden und Südwesten ist die Landesgrenze auch Staatsgrenze. Höchster Punkt mit 2713 Metern ist die Watzmann-Mittelspitze. Der nördliche Teil des Landkreises unterstand bis zur Säkularisation im Jahre 1803 dem Erzbistum Salzburg. 1810 wurde es zusammen mit Salzburg dem Königreich Bayern angegliedert und verblieb hier nach 1816, als das Salzburgerland, Land an der Saalach-Salzach-Linie geteilt wurde. Nach 1816 hat sich für dieses Gebiet die Bezeichnung Rupertiwinkel eingebürgert, der auf den ersten Bischof von Salzburg Rupertus zurückgeht.

In den frühen Morgenstunden, bei Bilderbuchwetter, hieß es ab in den Süden. Die erste Rast war wie immer mit Kaffee, Butterbrezeln und Süßstückchen auf einer Raststätte. Dann ging die Fahrt weiter über München nach Neufahrn. Dort wartete beim Jägerwirt das Mittagessen auf die Ausflügler. Das Ziel, das Hotel Schaider im Luftkurort Ainring liegt nur 10 Minuten von Salzburg entfernt und war für die nächsten Tage das Zuhause. Der kleine Ort liegt eingebettet im Herzen des Rupertiwinkels und umgeben von einem traumhaften Panorama. Nach dem Koffer auspacken wartete auch hier das Abendessen, typisch bayerisch mit Schweinsbraten und Knödeln. Man saß dann noch ein bisschen zusammen und ließ den ersten Tag mit den Liedern der singenden Wirtsleute, Eva-Maria und Thomas Berger ausklingen.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt zum legendären Königsee. Und dann lag er vor uns, eingebettet zwischen den steilen Berghängen von Watzmann mit seinen 2713 Metern Höhe und auf der anderen Seite dem Jenner mit 1874 Metern, glänzte der fjordartige See mit seinem smaragdgrünen Wasser in der Sonne. Er gilt, dank seiner Wasserqualität, als einer der saubersten Seen Deutschlands und ist an seiner tiefsten Stelle bis zu 200 Meter tief. Ein Holzboot aus dem Jahre 1926 brachte die Ausflügler nach St. Bartholomä, zu der weltbekannten kleinen Kirche mit ihren beiden Zwiebeltürmen. Auf halber Strecke machte das Boot halt und man konnte das berühmte Echo vom Königsee zu hören.

Zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde die Fahrt auf der Rossfeld Panorama Straße im Berchtesgadener Land, die hinauf auf 1600 Meter führt. Hinter jeder Kurve hatte man einen neuen atemberaubenden Blick auf die einmalige Bergwelt.

 

Es ging jedes Mal ein Raunen der Begeisterung durch den Bus. Von einem der Parkplätze aus hatte man einen herrlichen Rundblick auf das gewaltige Bergmassiv. Es war wieder ein wunderschöner Tag, die Luft war klar, keine Wolke am blauen bayerischen Himmel und eine herrliche Sicht ins weite Land hinein. Die Fahrt zurück ins Hotel führte durch Salzburg, und dort holte uns die Tagespolitik ein. Bei der Einreise nach Deutschland wurde unser Bus herausgewunken, ein Bundespolizist stieg ein, ihm war aber gleich klar, dass er es mit einer lustigen Truppe von Ausflüglern zu tun hatte und wir durften weiterfahren.  

Auch der nächste Tag hatte einiges zu bieten. Ziel war das Kehlsteinhaus auf dem Obersalzberg auf 1834 Metern. In der englischen Übersetzung heißt er „Eagles Nest“, Adlernest. Es ist ein Vermächtnis der Geschichte und ein Symbol der Macht des NS-Regimes. Mit dem Fahrstuhl ist man in wenigen Minuten oben. Heute können die unzähligen Besucher die Kulisse der atemberaubenden Bergwelt genießen. Ein paar Meter weiter führen nur wenige Stufen hinauf zum Gipfelkreuz.

Für den Nachmittag war ein Besuch im Salzbergwerk Berchtesgaden vorgesehen. Die Einfahrt in den Berg führte über eine Streckenlänge von 1400 Metern. Eingekleidet in schwarze Overalls ging es die sogenannte Bergmannsrutsche abwärts. Auch ein Fotograf war zur Stelle und jeder konnte sein Erinnerungsfoto käuflich erwerben. Nach etwa einer Stunde war die Führung vorbei und es ging wieder nach oben, der Sonne entgegen. Die Rückfahrt nach Ainring führte diesmal über Bad Reichenhall. Nach dem Abendbuffett klang der Abend wieder in gemütlicher und fröhlicher Runde aus. Am nächsten Morgen hieß es Kofferpacken. Nach einem Zwischenstopp in dem bäuerlichen Rastmarkt in Dasing kamen die Ausflügler am frühen Abend gesund und munter in        E l s e n z  an.

An dieser Stelle ein Dankeschön an unseren Fahrer Petrit von der Firma Müller Reisen, der seinen roten Bus ruhig und sicher gesteuert hat, an Roswitha und Hans-Günter Schaller, für die Planung und Organisation der Reise und an alle, die wieder dazu beigetragen haben, dass dieser Ausflug so toll, interessant und abwechslungsreich abgelaufen ist.

Im nächsten Jahr heißt es hoffentlich wieder:  

HeimatVerein Elsenz unterwegs…………

Jahresausflug 2014 - Mit dem Heimatverein an die Mosel

Heimatverein Elsenz unterwegs

Wie immer im Oktober gingen die Heimatfreunde aus Elsenz wieder auf Reisen. Auch in diesem Jahr hatten sich wieder einige „Neulinge“ dazugesellt. Ziel war das romantische Moseltal. Die Fahrt führte  entlang des Rheins über Speyer, Worms nach Bingen. Dort war der erste Stopp auf einem ruhigen Parkplatz am Rhein. Duftender Kaffee, frische Brezeln und selbstgebackene Süßstückchen waren der Lohn für das frühe Aufstehen. Weiter ging es vorbei an der sagenumworbenen Loreley, St. Goar und Boppard nach Koblenz. Im Koblenzer Brauereiausschank wartete das Mittagessen. Nach der Geschichte, wurde der Landstrich am Zusammenfluss von Rhein und Mosel bereits in der Steinzeit besiedelt. Die Geschichte der Stadt Koblenz war über die Jahrtausende hinweg sehr wechselhaft und von unzähligen kriegerischen Auseinandersetzungen gezeichnet. Wahrzeichen der Stadt ist das mächtige Kaiser-Wilhelm-Denkmal hoch über der Moselmündung am Deutschen Eck. Es wurde im Jahre 1897 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Vom Deutschen Eck ging es mit der Seilbahn hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Auch Petrus hatte ein Einsehen, Wolken und Regen hatten sich verzogen und die Sonne kam zum Vorschein.

In Bruttig – Fankel, im Hotel Rebstock war für die nächsten Tage unser zu Hause. Das familiäre Hotel lag nur wenige Meter vom Ufer der Mosel entfernt. Nach einem Willkommenstrunk und dem Bezug der Zimmer war noch Zeit zum Ausruhen oder die Gegend zu erkunden. Am Abend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant. Am nächsten Morgen, nach dem reichhaltigen Frühstück, ging die Fahrt nach Idar-Oberstein. Dort befindet sich die einzige für Besucher zugängliche Edelsteinmine Europas. Bei einem Besuch in der Edelsteinschleiferei Hess in Kirschweiler erklärte ein Fachmann wie aus einem Stein in vielen einzelnen Arbeitsgängen ein Schmuckstein wird. Beim Rundgang durch die Schauräume der Schleiferei glänzten die Augen der Ausflugsteilnehmer mit den Edelsteinen um die Wette und auch so manches Kleinod wechselte dort seinen Besitzer. Aber Idar-Oberstein hat nicht nur seine Edelsteine zu bieten. Auf den Fundamenten einer älteren Höhlenburg wurde zwischen 1482 und 1484 die Felsenkirche errichtet. Die Kirche ist durch ihre Lage zum Wahrzeichen der Stadt und zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Es führen 217 Stufen hinauf. Bekannt ist auch ihr Flügelaltar aus dem 14. Jahrhundert mit der Passion Christi. Diese Arbeit stammt von dem Meister des Obersteiner Altar.

Weiter ging es entlang der Mosel nach Bernkastel-Kues, das sich malerisch in die Landschaft einfügt. Ein Bummel durch den Stadtkern mit seinen alten Fachwerkhäusern und kleinen Wirtschaften lud zum Verweilen ein.  Aber die Reise ging weiter.  Wieder zurück im Hotel und nach dem gemeinsamen Abendessen ging es hinab in den Weinkeller zur Verköstigung der fruchtigen Moselweine und wie immer, wenn die Heimatfreunde unterwegs sind, war die Stimmung Spitze. Tags darauf war einer der Höhepunkte eine Dampferfahrt bei strahlender Sonne und sommerlichen Temperaturen auf der Mosel von Cochem nach Beilstein. Von der Reichsburg, hoch über Cochem, hatte man einen schönen Blick auf Stadt und Fluss. Auch Beilstein beeindruckt, wie alle Moselstädtchen, durch seine engen Gassen, verträumten Winkeln und Ecken und historischen Fachwerkhäuser. Am Abend wartete der Küchenchef mit einem moseltypischen 3-Gänge Menü. Danach ging es beschwingt weiter. Einige legten sogar eine kesse Sohle aufs Parkett. Die „Mädels“  zeigten ihr tänzerisches Können beim Fliegerlied. Und so ging auch dieser aufregende Tag in geselliger Runde zu Ende. Am Sonntagmorgen hieß es dann Kofferpacken. Nach dem Frühstück ging es wieder in Richtung Heimat. Die Fahrt führte diesmal entlang der Mosel, vorbei an Bernskastel-Kues nach Trier. Wie so viele Städte entlang des Rheins, steht auch Trier auf geschichtsträchtigem Boden. Die Stadt  geht zurück auf eine Gründung durch die Römer. Im Jahre 16 v. Chr. gründeten sie die Stadt Augusta Treverorum. Aus der Zeit, unter der Herrschaft von Kaiser Claudius, entstand u.a. auch die 6,4 Km lange Stadtmauer mit dem bis heute erhaltenen nördlichen Stadttor, der Porta Nigra. Sie wurde zum Wahrzeichen der Stadt. Nach einem Bummel durch die Fußgängerzone, bei strahlendem Sonnenschein, ging’s dann nach Hause. Entspannt und gutgelaunt kam die Reisegesellschaft am frühen Abend wieder in Elsenz an und Alle freuen sich darauf, wenn es im nächsten Jahr vielleicht wieder heißt:  HeimatVerein Elsenz unterwegs……………..           

Jahresausflug 2013 - Mit dem Heimatverein ins Riesengebirge

 

Heimatverein Elsenz unterwegs

 

Am ersten Oktoberwochenende starteten die Heimatfreunde wieder bei blauem Himmel und Sonnenschein zu ihrem Jahresausflug.  Reiseziel in diesem Jahr war das Riesengebirge in Tschechien. Es ist das höchste Gebirge Tschechiens und erstreckt sich an der Grenze zwischen Polen und Tschechien. Es erreicht in der Schneekoppe (Polen) eine Höhe von 1602 Metern. Bekannt sind die Sagen und Märchen um den Berggeist Rübezahl, der im Riesengebirge seine Heimat hat. Und genau dort war unser Ziel Spindler Mühle, beliebt bei Wanderern und Wintersportlern. Die Fahrt ging über Nürnberg und  Amberg in der Oberpfalz nach Wernberg. Auf dem Rastplatz Kammersteiner Land wurde der erste Halt gemacht. Vor dem Bus gab es den heiß erwarteten Kaffee und Selbstgebackenes. Weiter ging die Fahrt über Köblitz, Waidhaus nach Pilsen in die gut besuchte Brauereigaststätte zum Mittagessen. Am Ziel in Spindler Mühle angekommen wurden im 4-Sterne Hotel Praha die Zimmer bezogen und der erste Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen in fröhlicher Runde aus.

 

Am zweiten Tag stand eigentlich die Fahrt nach Polen zur Schneekoppe und die Besichtigung der Kirche Wang auf dem Plan. Leider war die Straße dorthin für Busse gesperrt. Bei einem kurzen Stopp in Velká Úpa entdeckte die Gruppe einen Sessellift und entschied spontan zur Bergstation zu fahren. Die beste Entscheidung des Tages. Oben angekommen, hatte man einen herrlichen Panoramablick über das Land. Wer wollte konnte wandern und für die anderen gab es in der Berghütte "Portásky" ein warmes Mittagessen. Übrigens: In Tschechien nennt man die Berghütten "Bauden".Alle waren restlos begeistert und zufrieden. Auf der Weiterfahrt entlang der jungen Elbe, die an die Täler im Schwarzwald erinnerte, ging es durch Vrchlabi, das auch als Tor zum Riesengebirge bezeichnet wird. Auch diesen Abend ließ man wieder gemeinsam ausklingen.

 

Am dritten Tag, bei blauem Himmel und herrlichen Sonnenschein, war dann endlich Shopping in Vrchlabi angesagt. Die Stadt mit ihrem Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert in mitten einem Park und den kleinen Holzhäusern entlang den Straßen, die auch aus dieser Zeit stammten, hatte ihren ganz eigenen Charme. Nach dem reichhaltigen Mittagessen, dies im 3-Sterne Hotel "Labut" angeboten wurde, ging es zurück nach Spindler Mühle. Auf der Fahrt dorthin hielt der Bus noch einmal an der Labska-Talsperre. Dort wird die Elbe zu einem kleinen See gestaut. Spontan wie immer, entschlossen sich die Heimatfreunde bis auf einige Ausnahmen den Bus alleine fahren zu lassen und den Fußweg entlang der Elbe zurück zu gehen. In Spindler Mühle angekommen belohnten sich einige mit einem großen Eisbecher.

 

Sonntagmorgen hieß es dann wieder Kofferpacken. Nach dem Frühstück machte man sich auf den Weg nach Hause. Doch wie heißt es so schön „Der Weg ist das Ziel“ und so genoss man auf der Heimfahrt noch einmal die schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Entspannt und gutgelaunt kam die Gruppe am frühen Abend wieder in Elsenz an und alle freuen sich darauf, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt:  Heimatverein Elsenz unterwegs.       

Heimatverein Elsenz unterwegs - Nachlese

Es war kalt am vergangenen Samstagabend, als sich die Ausflügler zur Nachlese trafen. Gemeinsam wollten sie die Bilder ihrer Fahrt ins Erzgebirge anschauen. Roswitha Schaller, auch zuständig für die schönen Stunden im Vereinsleben, ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer zu bekochen. Ganz der Jahreszeit entsprechend gab es Reh, Semmelknödel und Rotkraut. Alle waren hellauf begeistert und bedankten sich bei der Köchin mit einem Blumengruß und einem großen Applaus. Selbstverständlich war auch für die flüssige Nahrung gesorgt und auch Kaffee und ein kleines Kuchenbuffet waren im herbstlich dekorierten Feuerwehrhaus vorbereitet

 

Es wurde an diesem Abend viel erzählt und viel gelacht. Nicht jede Reisegruppe räumt bei Ihrer Ankunft im Domizil erstmal die Gaststube um, damit alle an einer langen Tafel Platz haben. Und nicht jeder Wirt drückt hierbei ein Auge zu.

Und dann war da noch die Geschichte mit dem Reiseführer…………………

 

Richard Wirbatz und seine Dia-Schau brachten den Ausflug noch einmal in Erinnerung. Und es gab noch weitere Erinnerungsfotos, dabei war auch so mancher Schnappschuss, der bei den Betrachtern seine Wirkung nicht verfehlte.

 

Zum Schluss noch ein Dankeschön an die vielen fleißigen Hände, die mitgeholfen haben.

 

                                        

Jahresausflug 2012 - Mit dem Heimatverein ins Erzgebirge

HeimatVerein Elsenz unterwegs

 

Am ersten Oktoberwochenende starteten die Heimatfreunde zu ihrem Jahresausflug. Die meisten der Teilnehmer kannten sich schon vom Vorjahr, so war das Eis auch gleich gebrochen und die Ausflügler freuten sich auf schöne und unbeschwerte Tage. Reiseziel in diesem Jahr war das Erzgebirge, eines der schönsten Mittelgebirge, das die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Böhmen bildet. Zur Unterhaltung hatte Richard Wirbatz einige DVD´S der Heimatabende der letzten Jahre mitgebracht. Die Fahrt führte durchs Frankenland. Auf dem Rastplatz Kammersteiner Land wurde Halt gemacht und es gab heißen Kaffee und frische Butterbrezeln. Da sagte keiner nein. Weiter ging´s, vorbei an Bayreuth nach Plauen zum Mittagessen, dort reichte die Zeit auch noch für einen Spaziergang in der Stadt und für Einige zu einem kurzen Besuch im Spitzenmuseum. Über Wernesgrün, das bekannt ist für seine Brauerei und Aue erreichte die Gruppe am späten Nachmittag G e y e r. Dort bezog man in der Pension Waldschänke Quartier und ließ den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Am Morgen darauf ging die Fahrt nach Dresden, das wegen seiner barocken und mediterranen Architektur in der landschaftlich reizvollen Lage am Fluss den Beinamen Elbflorenz erhielt. Eine große Stadtrundfahrt in einem Doppeldeckerbus führte die Reisenden vorbei an den geschichtsträchtigen Plätzen der sächsischen Metropole, wie der Frauenkirche, die nach Ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg in den Jahren 1994–2005 durch Fördervereine und Spenden aus aller Welt wieder aufgebaut werden konnte. Sie gilt als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus und verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. Das nächste Ziel war das Elbsandsteingebirge mit der Bastei, einer beeindruckenden Felsformation hoch über der Elbe. Ein unten vorbeifahrender Zug kam dem Betrachter wie aus einer Modelleisenbahn vor. Zurück in der Pension, klang der Abend wieder mit einem gemeinsamen Abendessen aus. Weiter ging’s am nächsten Morgen, bei blauem Himmel in das weit über die Grenzen Sachsens bekannte Seiffen. Die kleine Kirche in dem Städtchen an der böhmischen Grenze ist d a s Weihnachtsmotiv schlechthin. Dort war dann endlich auch Gelegenheit, das eine oder andere Mitbringsel einzukaufen. Ein weiterer Höhepunkt war ein Besuch in der Sankt Anna Kirche in Annaberg-Buchholz. Der Bauernmarkt dort, zog einige der Reisegruppe wie ein Magnet an und brachte den Zeitplan ein bisschen durcheinander. Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach dem Abendessen in der Pension, brachte ein musikalisches Duo des Heimatvereins Erzgebirge den Zuhörern mit ihren Liedern und Gedichten die Sprache ihrer Heimat ein bisschen näher. Sonntagmorgen hieß es dann wieder Kofferpacken, und nach dem Frühstück machte man sich auf den Weg nach Hause. Doch wie heißt es so schön „Der Weg ist das Ziel“ und so genoss man auf der Heimfahrt noch einmal die schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Entspannt und gutgelaunt kam die Gruppe wieder in Elsenz an und Alle freuen sich darauf, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt:

HeimatVerein Elsenz unterwegs……………..

Annaberg Buchholz
Blick auf Dresden
Rundblick "Zwinger" in Dresden

Jahresausflug 2011 - Mit dem Heimatverein 4 Tage im schönen Harz

 

Am zweiten Wochenende im Oktober 2011 starteten wir zu unserem Jahresausflug nach Hohegeiß. Es ist nicht nur der höchstgelegene Ort im Harz, sondern lag dieser vor der Wiedervereinigung Deutschlands  auch unmittelbar an der damaligen Zonengrenze auf westdeutscher Seite.

In „Müller´s Hotel“ vor Ort waren wir bestens untergebracht. Herr Müller, der Inhaber, hatte für uns gleich nach der Ankunft einen Besuch mit Führung im Heimatmuseum von Hohegeiß arrangiert. Die dortige Sammlung verdeutlicht die Situation der einstigen Teilung von Deutschland sehr bildlich, und auch noch zahlreiche weitere Schätze aus früheren Zeiten sind hier zu bestaunen.

 

Petrus hatte ein Einsehen und so gab´s bei unseren täglichen Ausflügen mit unserem Reiseführer Peter Münch, dem 1. Vorsitzenden des Heimatvereins „Harzclub Hohegeiß“ durchgehend gutes Wetter und sogar die Sonne schaute immer wieder zwischen einzelnen Wolken hervor. Zusammen mit Peter besuchten wir die Städte Goslar, Wernigerode und auch Quedlinburg, die wegen ihrer historischen Altstadt laut „UNESCO“ heute auf der Liste des Weltkulturerbes in Europa stehen.

 

Peter hatte auf seine witzige Art so viel über den Harz zu erzählen, dass sich unsere Reise schließlich zu einer Bildungsreise gestaltete. Besonders seine oftmals sehr ernsten, aber auch teils lustige Schilderungen über Begebenheiten im Ort Hohegeiß, sowohl vor, während, als auch nach der Teilung, waren mehr als interessant.


Am zweiten Tag organisierte er, der frühere Bergbauingenieur, als ein ganz besonderes Highlight während unserer Reise dann für uns eine Einfahrt mit der Grubenbahn ins Kohlebergwerk „Grabensteiner Stollen“. In etwa 70 m Tiefe erkundeten wir unter seiner Führung gemeinsam zu Fuß eine einzigartige Welt „Unter Tage“. Früher herrschten dort, in nahezu völliger Dunkelheit, teilweise in nur 60 cm hohen Abbaustrecken, Arbeitsbedingungen, wie sie heute kaum noch vorstellbar sind. Nach fast einer Stunde im Gänsemarsch hintereinander, in engen Gängen und oftmals nahezu ohne Licht, waren alle von uns wirklich froh, als wir in der Ferne den Lichtschein beim Ausgang des Stollens erspähten. Es war ein einmaliges Erlebnis innerhalb unserer harmonischen Gruppe.

 

Dem Heimatverein Hohegeiß danken wir im Namen des Vorstands für den herzlichen Empfang, die gute Betreuung während des gesamten Aufenthaltes. Besonders bedanken möchten wir uns aber für den vom Verein für uns veranstalteten Heimatabend im Hotel Müller mit viel Musik und Brauchtum an unserem letzten Abend. Die Mitgleider unserer Reisegruppe unterstützten den Verein dabei beim Gesang des Refrain´s des  „Hohegeißer Liedes“, und natürlich wurde auch zum Abschied unser Elsenzer Lied gesungen

 

Danke auch an Alle, die mit uns mitgefahren sind.



Besuch in der Raußmühle in Eppingen

 

Am Samstag, den 29. Mai 2010 besuchten wir die Eppinger Raußmühle.

 

Durch die Schilderungen von Herrrn Dähling fühlten wir uns dabei in frühere Zeiten versetzt. Die mehr als 3-stündige Führung verging wie im Flug, und die Zeit reichte bei Weitem nicht aus, um die ganze Ausstellung zu bestaunen. Herr Dähling berichtete von den Anfängen der Raußmühle (Urkunde aus dem Jahre 1334), der damalige Besitzer war ein gewisser Heinrich Ruthard. Bis in unsere Zeit sind die Namen zahlreicher Besitzer erwähnt. Durch Herrn Dähling

wurde die Mühle vor einem Abriss bewahrt.


Sehr interessant waren vor allem seine Schilderungen über die Wiederinstandsetzung der Raußmühle seit 1974, als Herr Dähling als neuer Besitzer in die Mühle Einzug hielt. Nicht weniger interessant war auch seine Erzählung über die Freilegung der Sandsteinwege im Hof, die bei den Ausgrabungen zutage kamen und die einzelnen Gebäude seit jeher miteinander verbanden. Auch das Wiederauffinden des Brunnens im Zuge der Ausgrabungen haben wir Herrn Dähling zu verdanken. Schichtweise kamen dabei zahlreiche Gegenstände aus dem zugeschütteten Brunnen zu Tage, wie z. B. eine Pistole, die eine zeitliche Datierung möglich machten und einen genaueren Einblick in das Leben von damals geben.


Durch den neu gegründeten Förderverein Raußmühle wird Herr Dähling zur Erhaltung des zum Europäischen Kulturerbe erklärten Gebäudes unterstützt.


Nach einem zünftigen Vesper zwischen schnatternden Enten, Gänsen und Hühnern machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Herzlichen Dank für die spannende Führung !!!

  Wir kommen wieder !!!

 

http://www.raussmuehle.de/